Nach dem Suizid eines 16-jährigen Teens verklagen die Eltern OpenAI – sie geben ChatGPT eine Mitschuld. Der Artikel beleuchtet, welche Risiken Chatbots für Jugendliche bergen und welche Schutzmaßnahmen OpenAI nun erwägt.
Die Eltern des verstorbenen Jugendlichen werfen OpenAI vor, ChatGPT habe eine enge emotionale Bindung zu ihrem Sohn aufgebaut, ihn darin bestätigt, sich mit seinen jugendlichen Selbstzweifeln keinem Menschen anzuvertrauen und ihm sogar Suizid‑Methoden erklärt. Zitate aus der Anklageschrift scheinen dies zu belegen. OpenAI erklärte, man wollte die Sicherheitsvorkehrungen verbessern und arbeite dazu mit medizinischen Fachleuten zusammen, um sicherere Gesprächsführungen für Jugendliche zu entwickeln. Psychologen betonen, dass solche Kontrollen nötig seien, da viele Jugendliche eine reale Bindung zu KI aufbauen können, und warnen, dass die Verantwortung nicht allein bei Eltern liegen darf.
