USA und Iran: Vom Zweckbündnis zur Zweckfeindschaft

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Die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran haben sich über Jahrzehnte stark verändert – von zeitweiser Kooperation zu tiefer Feindschaft.

Nachdem die USA im Kalten Krieg den Iran strategisch stützten, halfen sie 1953 beim Sturz von Premier Mohammad Mossadegh und legten damit ein Fundament für anti-amerikanische Ressentiments im Iran. Mit der islamischen Revolution 1979 kam es zum Bruch. In den folgenden Jahrzehnten dominierten Spannungen um das Atomprogramm des Iran, US-Sanktionen gegen das Mullah-Regime und geopolitische Machtspiele die Beziehungen. Die wenigen Phasen zarter Annäherungen zerschlugen sich immer wieder, mit Donald Trump endete jede pragmatische Kooperation.